Auf einer Gesamtfläche von ca. 10 ha

werden alte Birnensorten auf starkwachsenden und resistenten Unterlagen aufgepflanzt. Die Flächen werden durch die Stiftung zur Erhaltung und Förderung alter Obstsorten sowie durch beteiligte Landwirte bereitgestellt. In die Umsetzung sollen moderne obstbauliche Erkenntnisse und Methoden einfließen. Im Baumbereich erfolgt organische Düngung mit Hornspänen und Malzkeimen sowie in der Regel biologischer Pflanzenschutz. Die Bäume werden dichter gepflanzt, um bereits in der Jugendphase geschlossene Baumreihen zu erhalten. Durch ein Bleiber-Weicher- Prinzip wird mit zunehmendem Alter der Bäume ein Teil wieder entfernt, so dass nach einer Zeit von 20 bis 25 Jahren das typische Bild eines Streuobstbestandes entsteht. Mit dem Gesamtprojekt soll anderen Bewirtschaftern von Streuobstwiesen ein Bündel an notwendigem Wissen verbunden mit konkreter Umsetzung zur Nachahmung angeboten werden.